• Thomas

Was bringt mir das?

Kürzlich haben wir uns im Training mit dem Umgang mit Ärger beschäftigt.

Daraufhin wurde ich gefragt: Was bringt es mir, wenn ich meinen Ärger umwandle?

Die Beschäftigung mit dieser Frage hat mich zu dieser Friedisch Geschichte inspiriert.


Erstens finde ich diese Frage sehr wichtig, da wir nichts ausschließlich für andere zu tun brauchen. Um unsere Entscheidungen also selbstbestimmt und selbstverantwortlich treffen zu können, finde ich es bedeutungsvoll, bei allem was wir tun „sollten“, zu erkennen, was uns das bringt. Hier kommt für mich das „Erwachsen sein“ ins Spiel.


Ich kann mich erinnern, dass ich als Kind, Jugendlicher und auch noch lange als „Erwachsener“ zwar gewusst habe, was ich will und was ich nicht will, aber dies auf einer sehr oberflächlichen Basis. Wenn mir meine dahinter liegenden Bedürfnisse überhaupt klar waren, dann nur die, die in diesem Augenblick eine Rolle gespielt haben. Dadurch habe ich sehr häufig mit meinen gewählten Handlungen (Strategien) andere wichtige Bedürfnisse ignoriert, was auch nur eine kurzfristige Zufriedenheit brachte.


Ein sehr einfaches Beispiel dazu: Sie sehen einen neuen Fernseher, der viel größer ist, als Ihr alter und auch ein klareres Bild hat. Überdies ist er im Angebot und kostet sogar noch weniger, als Ihr alter Fernseher. Sie sagen sich: „Dieses